Zwischen Hiroshima und Nagasaki machten wir mit der MeinSchiff6 einen Abstecher nach Busan, Südkorea.
Da jedoch uns kein Landausflug der MeinSchiff überzeugte, respektive wir feststellten das wenn wir auf eigene Faust losziehen wir gleich mehrere dieser Ausflugshighlights verbinden können und dies erst noch zu einem Bruchteil des Preises!
So machten wir uns an Land auf die Suche nach einem entsprechenden Taxi.
Uns fand jedoch vorher Chunyoung Lee

ein Guide wie noch kein anderer!
Mit Ihm war es wirklich ein besonderes Erlebnis und er fast das Highlight in Südkorea.
Vorweg ist zu sagen das er ein passonierter Fotograph, Videokünstler und Instagramer ist!
Ich habe die letzten 20 Jahre noch nie soviele Fotos von mir gesehen, die genügen nun auch gleich noch für die nächsten 20 Jahre!
Haben wir nur etwas, kurz zu lange angeschaut, wenn es auch nur ein Baum …. war, war er schon zur Stelle und wollte gleich Fotos in verschiedensten Posen und ganze Videodokus darüber mit uns machen.
Mit der Zeit getrauten wir uns fast nicht mehr etwas anzuschauen wen er bei uns war 🤪!
Den dafür hat er auch ganze Menschenmengen blockiert um den Weg frei zumachen oder ist bei Fotohotspots für uns in die Schlange gestanden und wir mussten/konnten uns weiter umsehen so als wären wir Superstars!
Abgesehen von seiner schon fast Besessenheit uns überall ins beste Licht zu Rücken war er effektiv ein hervorragender Guide der alles erklärte und uns jeden Wunsch von den Lippen las. Er war zwar des Englischen nicht mächtig doch mit Übersetzungsapp war es immer lustig!
Aber zurück zum Landgang denn zuerst stand ein Besuch beim Tempel Haedong Yonggungsa an der den Namen von einem weiß gekleideten Buddha der auf einem Drachen in den Himmel flog bekam und einer der wenigen Tempel direkt am Meer ist.
Dazu mussten wir über die Brücke fahren unter der wir morgens in den Hafen einlauften:
Da wir zum glück sehr früh unterwegs waren ist der Tempel noch Menschenleer im Gegensatz als wir weiterzogen. Chunyoung hat uns auch noch die Tempelrituale beigebracht und natürlich immer alles genaustens dokumentiert als wir diese für «Ihn» nachmachten damit er es gleich auf Video aufnehmen konnte. Allgemein hier aber nur meine Bilder!:
Zum nächsten Highlight dem Blue Line Park unterwegs, noch ein Zwischenstopp am Strand gemacht wo wir unbedingt noch Fotos machten 🤪
Beim Park machten wir alleine eine Runde, zu Fuss, mit dem Beach Train und anschliessend eine fahrt mit der Sky Capsul, an deren Ende uns Chunyoung wieder abholte.
Nach unserem Wunsch die Nationalgerichte Bibimbap und Kimchi zu essen hat Chunyoung eine besondere Location für uns herausgesucht für wirklich authentisches Essen und Flair. Das «Restaurant» diente früher als offizielle Residenz für Yang Seong-bong, den ersten Bürgermeister von Busan (nach der Befreiung Koreas) und späteren Gouverneur der Provinz Gyeongsangnam-do. Es soll sogar der erste Präsident des Landes, Rhee Syng- man, zeitweise in diesem Haus gewohnt haben. Es vereint traditionelle Elemente mit dem großzügigen Stil einer Dienstvilla für hohe Beamte. Vor einigen Jahren wurde das Anwesen dem Mönch Beopyong- seunim geschenkt, der es in das heutige Teehaus mit angeschlossener Kunstgalerie (Dalma-do-Gemälde) umwandelte. Das Haus atmet also regelrecht Geschichte und bietet heute eine fast meditative Ruhe inmitten des quirligen Viertels Choryang- dong. Da dies auch einem buddhistischen Mönch gehärt ist hier jedoch alles vegetarisch und die meisten Zutaten selber gesammelt. Darum gibt es hier ein Wildgemüse-Bibimbap das wirklich hervorragend war. Hier gibt es offiziell auch keinen Alkohol, doch wäre Chunyoung nicht Chunyoung, hätt er uns nicht noch das Nationalgetränk Soju, ein Spirituose aus meistens Reis, dazu besorgt das unbedingt dazu gehört. Ebenso ist er extra noch schnell zu sich nach Hause gefahren um selbst gemachtes Kimchi seiner Mutter zu holen. Da er selber noch nie in diesem Restaurant war haben wir Ihn auch gerne dazu eingeladen. Was jedoch auch nicht ohne Videodokumentation ging wie wir essen …..!
Da noch einiges vor uns lag ging es auch gleich weiter:
Und weiter ins «Kulturdorf Gamcheon! Dieser heutige Touristen Hotspot war früher einmal das Armenvierteln aus Immigranten die von China kamen. Chunyoung sagt hier lebt heute niemand mehr und alles ist nur für die Touristen gemacht ….! So auch der Fotohotspot hier, mit dem kleinen Prinzen und Fuchs! Da für diesen jedoch eine Aufsicht bestand um in der anstehenden Schlange für Ordnung zu sorgen und wir uns im Dorf noch etwas umsehen können hat sich Chunyoung, was wir vorher nicht wussten, für uns in die Schlange gestellt und dann natürlich seine Fotografischenkünste zelebriert!
Zum Schluss ging es noch zu den Märkten. Vorrallem der Jagalchi Markt (Fischmarkt) war sehr spannend. Unten wurde verkauft und alles pfannenfertig gemacht. Chunyoung hat uns natürlich auch dazu Videos gemacht! Und im Oberen Stock, in den Garküchen alles frischer als frisch zubereitet.
Zu Ehren von Chunyoung Lee ist dieser Beitrag nun ein bischen länger ausgefallen! Schliesslich waren wir mit Ihm fast 10 Stunden unterwegs!
Neben Trinkgeld bekam er natürlich auch Schweizer Schoggi für sich und seine Mutter. Er schenkte uns sogar deren Tupperware, da wir nicht alles aufessen konnten. Auch das spezielle, sehr teure Perillaöl aus Südkorea, das ich zum Kochen wollte, hat er uns besorgt.
So blieb uns nur noch, uns von Südkorea zu verabschieden, das uns dank unseres Guides immer in besonderer Erinnerung bleiben wird.
Danke Chunyoung Lee, für alles, wir bleiben in Kontakt!


























































































Sehr interessant, sehr beeindruckend – sehr viel gesehen, sehr viel erlebt in nur 10h! Und mehrmals dem Himmel, der Erde, dem Wasser und den Menschen so nahe!
Bei privaten Kontakten, Gesprächen mit Menschen bekommt man mehr mit, als bei einer gewöhnlichen Ausflugsfahrt / Landausflug, die von einem Touroperateur angeboten werden..