Unterwegs in Japan

Am liebsten und am meisten sind wir zu Fuß unterwegs, da erlebt und sieht man einfach am meisten.
Ganz ohne weitere Verkehrsmittel geht es dann aber doch nicht.
In Japan wird einem das Fahren mit dem ÖV auch sehr leicht gemacht. Man braucht eigentlich nur die Suica-Karte.

Damit bezahlt man fast alles, außer die Schnellzüge (Shinkansen). Innerhalb der Bahnhöfe kann man mit der Karte sogar alles bezahlen, was verkauft wird. Die Karte ist eine Prepay-Karte, man muss immer ein Guthaben vorab darauf laden. Sie wird für den ÖV einfach zum Durchqueren der Schranke an das Lesegerät gehalten.
Obwohl nur wenig auf Englisch angeschrieben ist und die Japaner sehr diszipliniert sind, ist alles verständlich und erklärt sich fast von selbst!
Wir waren mit fast allem, was den ÖV anbelangt, in Japan unterwegs: Tram, Metro, Bus, Zug, Hochbahn, Gondel und natürlich auch mit dem Shinkansen.

Was jedoch sehr überrascht hat ist das es kaum Velos und Motorräder auf den Straßen hat.
Und wenn schon sind es dann nicht mal Japanische Motorräder!
Ein Highlight ist natürlich mit dem Shinkansen zu fahren! Wir sind 4 x mit ihm gefahren und haben keinerlei Kosten geschäut um alle Klassen auszuprobieren: Normal-, Erste- und Gran-Class. Die Shinkansenzüge haben einen eigenen Bahnhof im Bahnhof:
Auf der Fahrt nach Kyoto konnte man bei der Reservierung noch wählen ob man auf der Fujiseite sitzen will:

Doch am schönsten und eindrucksvollsten war die fahrt mit der Chiba Monorail. Die ist mit 15,2 Kilometern die längste Hängebahn der Welt. Sie verläuft als «umgedrehter Zug» unterhalb der Schienen, bietet einzigartige Ausblicke auf die Stadt Chiba und dient seit 1988 als wichtiges, staufreies Nahverkehrsmittel.

Per Zufall sind wir irgendwo in einem Stadtteil noch an einen Eisenbahnfan geraten der gerade in Europa war Zug zu fahren.

 

3 Comments

  • Anita sagt:

    I han vor vilna johr en film glueget wie zuekunft emol usgseht. Mit dem video wo mer uf em koof hängt und nach una usa gsehsch……wahnsinn….es isch gigantisch wenn mer gseht, wie wit das land isch.
    Das beidruckt mi sehr, vorallem wie ruhig die lüt sich bewegend.
    Sehr interessant. Gluschtet mi grad au zum reisa
    Dicka druck ♥️♥️

  • admin sagt:

    Die Führerstände waren immer offen, ausser in den Shinkansen, die nur von aussen sichtbar waren, somit konnte man den Lf immer bei der Arbeit zuschauen. Hier wird auch jedes Signal mit einer handbewegung kontrolliert und alles mündlich doppelt quittiert. Eine Uniform bei der Arbeit zu tragen hat Vor- und Nachteile! Frauen haben wir nur mal eine als Buschaufferin gesehen.

  • Fredi, Oerlikon sagt:

    Liebe Linda und Boris – da haben die Lokführer noch Haltung in ihren Sesseln, Mundschutz und Handschuhe! Ich musste mehrmals den Film anschauen, ob die Lokführer echt oder nur vertrauensweckende Staffagen sind! Habt ihr auch Frauen in den Führerständen gesehen oder alles nur Männer?

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